Monday, March 24, 2008

Das Osterwochenende - Teil 2 - Sonntag und Montag

Beginnen wir mit Heute:

Heute blieb ich zuhause und füllte meinen Bazibarce mit jeder Menge Blogeinträgen. Gehe zurück bis zum Artikel Rückmeldung, dann weißt Du, was ich heute hier gemacht habe. Frohe Ostern. Hier gehts dann weiter mit dem Ostersonntag:

Den Sonntag habe ich es dann endlich mal geschafft, Barcelona zu verlassen. Nicht, dass es einen danach dürstete, ich kenne hier immer noch nicht halb so viel wie ich gern würde. Aber naja. Montserrat. Kloster. Berge. Montse, wie der Barcelonite sagen würde. Barceloniete, wie ich gerne betone.

Mit einem Smint mit dem gaumenschmeichelnden Geschmack von Maracuja im Mund machte ich mich auf die Reise. Leider musste ich feststellen, dass ein absolut wolkenfreier Himmel kein Garant für warmes Wetter sein muss. Schon gar nicht in den Bergen. Immerhin hatte ich eine Regenjacke mit, die mein immerhin keinem zeigte, dass ich nur ein T-Shirt trage und von daher erbärmlich friere. Hüstel.

Nach 1,5 Stunden Anfahrt erlebte ich in einer absolut phantastischen Kulisse leider nur ein Christus-Wunder-Land mit Restaurants, Cafés und einem Andenkenladen größer als die Kirche, die hinter alledem nicht leicht zu finden war. Es gab eine 300 m lange Schlange nach irgendwo, womöglich hätte es sich gelohnt, sich dort einzureihen, ich ging aber ein bisschen spazieren.

Leider habe ich erst einen kleinen Spaziergang auf der sonnenabgewandten Seite gemacht und freute mich über Reste von Schnee neben dem Weg, der abrupt endete und den ich daher einfach wieder zurückgehen durfte. Aber da man von der die Pyrenäen sehen konnte, war es das durchaus wert.

Dann kurze Pause und den Weg zur Heiligen Höhle entdeckt. Nach einer ziemlich anstrengenden Reise die Berghänge entlang kam ich dort an. Leider hatte die zugehörige Kapelle vor 30 Minuten geschlossen. Also noch ein Weg ohne Ziel, den ich wie ich gekommen bin zurück gehen musste. Aber, ehrlich gesagt, Wetter, Landschaft und Aussicht waren so wunderschön, dass mich diese blöde Kapelle ohnehin nicht gelockt hatte. Es war toll!

Die Rückfahrt dauerte dann auch noch mal über 2 Stunden und als ich abends daheim war, war ich ziemlich platt. Aber es hat sich echt gelohnt. Wenngleich es, vom klösterlichen her gesehen, nicht mit einem Kloster wie Lluc auf Mallorca mithalten kann. Das war einfach zu turistisch. Krass, wie man diesen Frieden da oben so verkaufen kann. Nichts gegen Touristen. Aber Zahnradbahn, Seilbahn, mehrspurige Straße, riesige Aussichtsplattformen ... ich weiß nicht.



Die Zahnradbahn. Wie Jochen muss ich immer lachen, wenn ich das Wort höre. Es erinnert einfach zu sehr an die Brüder Hautameki und vor allem an die grandiosen Künstler Christoph und Lollo.



Der Berg Montserrat mit Kloster. Ansicht von unten, aus der Zahnradbahn (kicher).



Leider musste man die Ecken, die romantisch klösterlich aussehen, suchen. Diese gehörte definitiv dazu. Und die Aussicht. Phänomenal, oder?



Hier noch mal ohne störenden Geistlichen. Ich war so hin und weg davon, sowohl Meer und Barce als auch Pyrenäen sehen zu können, ich hab dutzende solcher Fotos gemacht...



Das sind die Pyrenäen im Hintergrund, das Foto stammt von dem Weg ohne Ziel-Trip.



Hier die einzige sehenswerte Ansicht des Klosters, dafür mit feschem Gegenlichteffekt.



Dieses Foto entstand auf dem Weg mit Ziel, dessen Öffnungszeiten leider erst DORT angeschlagen waren. Dazu noch dieses Warnschild. Der Kerl, der mal eine grüne Jacke hatte, wusste ebenso wenig wie ich, was er davon halten soll. Soll er einen Regenschirm einsetzen? Die bloßen Hände? Soll er die kreischenden Kinder gegenüber die Schlucht hinunterwerfen?

Das Osterwochenende - Teil 1 - Freitag um Samstag

Wie in den Beiträgen weiter unten beschrieben hatte ich nun also Freizeit. Im Sinne von: Ich habe mit allen Arbeiten die "immer" anliegen, für die nächste Zeit abgeschlossen und die Dinge, die Barcelonspeziell waren, waren ungewiss. Was also tun, mit einem freien Wochenende in einer wilden und fremden Stadt?

Ich ging also erstmal ins Museum. Ägypten. Sarkophage. Einzigartig. Klang toll. Der Eintritt für 8,50 versprach noch mehr. Leider zu unrecht. Es war, um ehrlich zu sein, eins der dämlichsten Museen die ich je gesehen habe. Vielleicht, weil die Architektur bewusst auf Wände verzichtete und ich so wirklich jedes Kind im Gebäude schreien hörte, wirklich jedes Pärchen reden (Man flüstert hier scheinbar nicht in einem Museum) usw. Dann waren alle Tafeln, die das Thema näher erklärten nur auf Katalanisch zu finden, die kleinen Beschriftungen immerhin auch auf Englisch und Spanisch. Hochspanisch. Hüstel.

Naja. Nach einer halben bis Dreiviertelstunde bin ich völlig entnervt wieder da raus, ohne auch nur den Hauch eines Schattens von ägyptischem Charme mitgenommen zu haben. Immerhin aber eine schnieke Tasse mit dem Rosettastein drauf.

Daraufhin noch einen Kaffee getrunken. Sah so aus:

"Ah, Kaffee für 1,70, den nehm ich doch mal. Und Ensaimada für 1,90. Das Leben ist schön *juhu*"
"Hallo, was möchtest Du?"
"Kaffee und Ensaimada."
"Wir haben keine Ensaimada mehr."
"Dann, äh... ein Stück von dem Kuchen da."
"Ok."
Zwei Minuten später kommt Bestellung samt Rechnung. Verdammt. Der Kuchen kostet doppelt so viel wie eine Ensaimada. Und der Kaffee ist 50 c teuer als angegeben.
"Tschuldigung, warum ist der Kaffee so teuer?"
"Das, was da angeschlagen steht, ist der Bar-Preis. Den zahlt man an der Theke. Weil Du aber an einem Tisch 1m von der Theke entfernt sitzt berechnen wir umgerechnet 1 DM mehr. Dummes Turi-Schwein."
"Ah, danke."

Wuap Wuap.

Im Anschluss war mein Bedarf nach Geldausgeben erstmal gedeckt aber auf der Heimfahrt fiel mir ein, dass eine Prozession stattfinden solle, von der Bernat behauptet hatte, es gäbe sie nicht. Ab zur Rambla und tatsächlich: Das war schön, wenn auch tausendmal kleiner und unspektakulärer als in Palma. Hier ein paar Fotos vom Tag:












Ein weiteres Bild gibts bei der Presidencia.

Abends frönte ich dann meinem neusten Hobby: World of Warcraft. Da habe ich vor ein paar Tagen das Demo gespielt und reichlich gefallen daran gefunden. Meinen Mitbewohner Bernat habe ich direkt mitinfiziert und so verbringen wir seither Abend für Abend miteinander spielend. Eigentlich wollte ich mir das Spiel dann in München kaufen, wegen Deutscher Version und so. Aber dann hat mich Bernat vom edukativen Effekt einer spanischen Variante überzeugt und seither kann ich das Wort alcanze viel besser einsetzen. Als ein Beispiel, meine ich. Mensch.

Am Samstag hab ich dann mal einen zuhause Tag gemacht und ich glaube nur gespielt. Vielleicht habe ich zwischendurch auch was noch sinnvolleres gemacht, aber der Tag ist in meinen Erinnerungen verschwommen. Abends ging ich mit Bernat und Sandra ins Kino und weiß jetzt, dass ich von Popcorn noch einen Tag später schlechten Geschmack im Mund habe. Der Film, auf Deutsch glaube ich sowas wie Acht Blickwinkel, war okay, technisch sogar sehr angenehm zu sehen, aber hatte so viele Schwächen, dass ich dem einen eigenen Eintrag in Virtual-Unreality widmen werde...

Sonntag gings dann los:

Nachtrag: Tolle Sochen mit Jochen mochen

Nach dieser überaus originellen und unterhaltsamen Überschrift kommt jetzt ein Haufen Fotos mit denen ich Jochens und mein illustres gemeinsames Wochenende pergamentieren möchte, vorausgesetzt, dass es dieses Wort gibt. Ich wollte aber nach illuster nicht noch illustrieren schreiben. Jetzt habe ich es doch getan. Verdammt.



Jochen und der Typ der mal ne Grüne Jacke hatte. Mittlerweile hat er sich ne neue gekauft. Ich habe die Zeit mit den beiden sehr genossen.



Zufällig stolperten wir über diesen absolut obskuren Markt wo hässliche ... dünne Stangen mit bunten Bändern drauf verkauft wurden - und sie wurden gekauft, als wären sie das letzte auf der Welt. Mittlerweile weiß ich, dass sie stellvertretend für die Farnenzweige gelten, die Jesus beim Einritt in Jerusalem vorgefächert wurden. Also so eine Art Weihnachtsbaum für Ostern, nur dass man damit herumwedelt. Wieso das unsere Marketingexperten noch nicht entdeckt haben, ist mir schleierhaft.



Ich bin soooooooooo ein riesen Flamencofan geworden und das lag nicht (nur) an der Tänzerin. Wow. Doppelwow. Emotion. Sex. Melancholie. Lagerfeuerromantik. Exotik. Agression. Trauer. Wut. Liebe. Sex. Erwähnte ich Sex?



Es kostete mich viel Nerven ein einigermaßen klares Foto von diesem unglaublichen Haus zu machen. Äh. Turm. Der Torre Agbar ist selbst in einer Stadt wie Barcelona noch eine Kuriosität. Oder die größte Lavalampe der Welt. Und es ist das Büro der Wasserwerke.



Jochen stammt ja wie ich aus der Documentastadt Kassel und ist entsprechend ein Verehrer moderner Kunst. Ich konnte mich hier auch kaum beherrschen.



Nach einem aussergewöhnlich strapaziösen Stadtspaziergang kamen wir am Olympiahafen an, durchquerten ihn und liefen am Strand zurück zur Rambla. Ich im Sand, Jochen im Wasser. Fortan schleppten wir uns nur noch von Café zu Café. Aber es war echt schön am Meer. Fast hätte ich mich mit ihm versöhnt, nachdem es mir auf Malle nur noch Ungemach bereitet hatte und ich ihm seither die kalte Schulter zeigte.



Dieses Foto soll stellvertretend stehen für die 30 Fotos, die Jochen von der Sagrada Familia gemacht hat, der beeindruckendsten Kirche der Welt. Ich kann mich auch kaum daran satt sehen, aber ich habe dennoch genossen, mich auf eine Bank zu setzen und Jochen mit dem Fotoapparat alleine los zu schicken.



Auch im Gaudipark waren wir unterwegs. Von den Menschen, der Sonne und dem Park ganz hingerissen verging die Zeit wie im Flug und so verzichteten wir daraufhin auf unseren Ausflug nach Montserrat und besuchten stattdessen das Camp Nou, das Stadion des FC Barcelona, oder Barça, wie wir hier liebevoll sagen.



Diese Ansicht genossen wir je 20 Minuten von einer der verschiedenen Plattformen aus, die uns angeboten wurden. Vom Grün aus. Von der Tribüne der Wichtigen aus. Vom Publikum aus. Von der Presseabteilung aus. Herrlich. Wie ein Gebäude voller schöner Frauen, die man immer genießen kann. ... Jea. Genau SO.

90 Tage Ecuador - Die zweite

Wer mich schon länger kennt, hat sicherlich mal einen Blick in mein Onlinetagebuch 90 Tage Ecuador geworfen. Seit ich in München lebe, ist diese Zeit auf eine interessante Weise zurück in mein Leben gerückt: Eine meiner liebsten Reisegefährtinnen lebt nämlich dort und nach all den ganzen Jahren (um einen Liedtitel zu zitieren) haben wir uns tatsächlich wieder gesehen - und das, fast ohne Kontakt in der Zwischenzeit. Und es war noch genauso wie am ersten Tag (um noch einen Liedtitel zu zitieren).

Ein weiteres Wiedersehen fand hier statt. Die Geschichte dazu ist folgende: Auf meinem Weg nach Ecuador durfte ich die Tücken der Airline Iberia erleben und musste mir daraufhin mit einem wildfremden Ecuatorianer das Zimmer teilen ( - eigentlich merkwürdig. Darf man einfach so Fremde Leute in ein Zimmer stecken um Geld zu sparen??) - Dieser nette Mensch hatte mir viel geholfe, erklärte er mir doch die um mich herum vorgehenden Prozesse von wegen Anschlussflug verpasst, Stundenlanges Warten, Nacht im Hotel, Hotel voll, Stundenlanges Warten, anderes Hotel, und zwar in einem freundlichen Mix aus Englisch und Spanisch. Jedoch, dass muss ich gestehn, seither wurde er von mir bis dato immer mit der "vermutlich schwule Ecuatorianer" bezeichnet, weil er sich außerdem und vor allem dann im Hotel mir gegenüber sehr... merkwürdig benommen hatte und ich obgleich er sehr nett war nicht wirklich wusste, was ich von ihm halten soll. Jedenfalls baute er für meine Verhältnisse irgendwann zuviel und zuoft Körperkontakt auf, auch wenn er das auf sein Ecuatorianertum schob und meinte, die seien alle so. Konnte ich zwar nicht bestätigen, aber ich kannte auch wenige, die keine Monos waren, d.h. die nicht aus den Bergen kommen. Und da ist man selbst in Ecuador eher spröde. Wo war ich? Ach ja. Nach meiner Rückkehr hielten wir ein wenig Kontakt per Chat und auch da war er immer sehr aus dem Häuschen wenn ich nach ein paar Monaten mal was von mir hören ließ - was mich nachdenklich stimmte. Und naja, er lud mich immer nach Barcelona ein, wo er bis heute lebt. Und als ich ihm mitteilte, dass ich hier bin, war er wieder ganz verzückt und euphorisch und wollte mich gleich besuchen. Ihr merkt, das ganze war und blieb mir unheimlich.
Als ich aber mein "Was kann ich in Barcelona machen und nur hier" Programm zusammen stellte, dachte ich, dass ich mich dennoch gerne mal mit ihm treffen würde - unter meinen Bedingungen - nur um zu sehen, wie er denn wirklich ist. Mein Spanisch damals war nämlich, dass muss ich zufügen, eher theoretisch vorhanden. Und er war ja auch immer sehr nett. ZU nett, vielleicht.
Wir trafen und also nachmittags auf einen Kaffee und was soll ich sagen: Er ist wirklich ein hervorragender Kerl. Unvoreingenommen herzlich. Offen. Interessiert. Wir haben uns toll verstanden und er war gar nicht merkwürdig sondern einfach ein herzlicher Menschenschlag. Ich möchte mich an dieser Stelle für alles üble, was ich gedacht habe, entschuldigen. Ich meine, ich verstehe mich. Junge Westeuropäer haben andere kulturelle Eigenheiten als ältere Dschungelbewohner die es in Großstädte verschlagen hat. Dazu noch die Sprachbarriere. Herrje, was man sich alles falsch verstehen kann. Nach dem Kaffee liefen wir jedenfalls noch ein wenig durch die Stadt, erzählten uns von unseren Leben und Plänen und dann trennten sich unsere Wege auch schon wieder. Ich hoffe, wir können uns noch mal sehen, bevor ich abreise...



Das war das Café, in dem wir uns niederließen. Ich bin geneigt, es einen Geheimtipp zu nennen, weil es in einer Nebenstraße der Rambla liegt, die ich noch nicht kannte. Ja. Ich bin leicht zu cashen.



Noch ein Geheimtipp. Willst Du tolle Barcelonafotos machen such Dir eine enge Straße mit Grünzeug und fotografiere mit Gegenlicht.



Das ist er, der erste Ecuatorianer den ich zwei mal gesehen habe. Danke, Hombre.

Rückmeldung

So, kurz vor meiner Rückkehr Anfang April ein paar kleine Beiträge um Euch für das schlampige Führen dieses kleines Berichtsheftes zu entschädigen.
Beginnen wir vorne. Nach Jochens Besuch kam hier ein kleiner organisatorischer Zusammenbruch über mich, der mich einiges an Nerven gekostet hat. Wie ja erwähnt bin ich hier, um mit meiner Doktorarbeit zu beginnen. Das ganze sollte im Rahmen eines Cotutelle-Abkommens geschehen, d.h. ein binationales Programm an zwei Unis. Leider habe ich erst sehr spät erfahren, dass das ganze vermutlich nicht zustanden kommen wird. Naja. Ich erspare mir mal einen Haufen schmutziger Details, sagen wir einfach, dass es eine schlechte Nachricht für mich war.
Jedenfalls stand dann neben einigen weiteren merkwürdigen Begebenheiten plötzlich alles auf dem Kopf, meine Pläne waren höchstwahrscheinlich genauso nichtig, wie alles, was ich bis dahin gemacht hatte, um diese zu verwirklichen. Das war... nicht gut.
Jedenfalls, das ganze fand dann auch noch zur Semana Santa statt, also zu Ostern, und für Spanier ist die ganze Woche Ferien und keiner ist mehr zu erreichen, auch wenn es für den deutschen Austauschdoktoranden wichtig gewesen wäre. Ich für meinen Teil hatte diese missliche Situation dann nach zwei Tagen akzeptiert und beschlossen, die vertrödelte Zeit als FREIZeit zu nutzen, einen Begriff, den ich zwar kenne, aber selten lebe. Also nicht, dass ich nicht freie Zeit hätte. Aber meistens DENKE ich dabei, dass ich war wichtigeres tun KÖNNTE und SOLLTE. Das Los der Studenten.
Ich habe mich jedenfalls auf die veränderte Situation eingestellt und beschlossen, das Programm "Was kann ich in Barcelona machen und nur hier" durchzuführen.
Davon handeln die folgenden Beiträge.

Sunday, March 16, 2008

Weg gewesen und Besuch gehabt

Was für eine wilde Zeit! Nach einem kurzen aber planmäßigen Aufenthalt im kalten Deutschland kam mich mein lieber Freund Jochen besuchen. Und es lief so einiges. Vor allem wir. Gefühlte hundert Kilometer. Vom Plaza Catalunya liefen wir die Ramblas herunter bis zum Mare Magnum, vorbei am Vögel- und Blumemmarkt, am Kolumbusdenkmal und an der Rambla de Mar. Wir liefen das Barri Gotic kreuz und quer ab und fuhren dann heim, tranken dort Bier und fuhren dann in ein schönes Lokal von dem aus wir dann nach der verpassten letzten Bahn heim liefen, eineinhalb Stunden lang. Ingesamt sahen wir extrem viel von Barcelona, das meiste davon in Schrittgeschwindigkeit. Die Sagrada Familia im Dunkeln und im Hellen, das Stadion Camp Nou von außen und von innen, von oben und von unten, den Torre Agbar aus der Nähe und der Ferne, den Gaudi-Park von jedem möglichen Punkt aus, den Plaza España und hunderte von Gassen, Straßen, Plätzen, Alleen, Cafés, Parks, Stränden und vielem weiteren mehr. Am letzten Tag schafften wir es nur mit Mühe, uns von Café zu Café zu schleppen, mit schmerzenden Knien. Aber dafür hatten wir unsere Freizeit mit Fußballspielen verbracht. Es war alles in allem sehr schön und ich zeige morgen ein paar Fotos.

Tuesday, February 26, 2008

Bilderpracht



Da samma wieder: Palma de Mallorca. Frisch rausgeputzt für den Turisturm, aber noch herrscht betörende Stille auf der "Insel des Lichts". Allerdings nicht am Ocean Drive. Wie ich diese vielbefahrene Straße mal spontan bezeichne.



Hier hat sich mein Gastgeber Alwin mit irgendeinem dahergelaufenen Ballermannstudenten zusammen getan, ich kam nicht umhin, dass photographisch zu dokumentieren.



So macht man das richtig: Man fordert von den zu fotographierenden, eine nach angeregtem Gespräch aussehende Pose einzunehmen und dann funktioniert der Blitz so lange nicht, bis aus der Pose Realität wird: Alwin, Elalt und Marie nach ein paar leckeren Tapas im Lizzaran oder Lizerone, wie Alwin sagen würde.



Gute Nachrichten für die Sommerurlauber: der Megapark baut an. Der ehemalige hässliche Bungalow wurde gestrichen und bekommt jetzt eine ebenso fesche Ruine, wie der Rest der Klause. Na, Joachim? Schon gebucht?



Die Aussicht von Elalts und Alwins Wohnung ist recht angenehm zu schauen, oder etwa nicht?

Weitere Fotos gibt es übrigens auf der Presidencia